Sensorische Integration nach J. Ayres

Sensorische Integration nach J. Ayres unterstützt das Gehirn dabei, Sinnesreize gezielt aufzunehmen, zu ordnen und sinnvoll zu verarbeiten. Durch ein strukturiertes therapeutisches Vorgehen werden Wahrnehmung, Motorik und Handlungsplanung verbessert, sodass Betroffene ihre alltäglichen Anforderungen wieder sicherer, koordinierter und selbstständiger bewältigen können.
Die Zusammenwirkung der Sinne wird von J. Ayres als "Sensorische Integration (SI)" bezeichnet, d.h. eine sinnvolle Ordnung von Sinnesreizen um diese nutzen zu können. Alle Sinneseindrücke werden vom Gehirn sortiert, geordnet und verarbeitet, damit ein sinnvolles Verhalten entstehen und für den Menschen bedeutsam werden kann. Das ist unsere Wahrnehmung. Vergleich, Koordination, Weiterleitung, Speichern und Reizaufnahme sind alles Prozesse der Wahrnehmung. Diese Fähigkeit zur Wahrnehmung ist abhängig von der Funktionsfähigkeit der Sinnesorgane. Die Entwicklungsstufen der sensorische Integration bauen aufeinander auf. Das grundlegende Sinnessystem ist die Eigenwahrnehmung (über Körpersinne), der eigene Körper muss gefühlt, ausprobiert und erfahren werden. Auf der Eigenwahrnehmung baut die Fremdwahrnehmung auf (die Fernsinne), in der das Umfeld erfühlt, ausprobiert und erobert wird. Ist die Sinnesempfindung gestört, kommt es zu fehlerhaften Abläufen im Wahrnehmungsprozess. J. Ayres spricht dann von einer "sensorischen Integrationsstörung".

Merkmale einer SI‒Störung:

Zu wenig oder zu viel Reaktion auf Sinnesreize
Motorische Unruhe und Unsicherheit
Verhaltensauffälligkeiten, Lernschwierigkeiten
Mangel in der Koordination
Ablehnung von Berührungen
Unangepasste Bewegungen
Entwicklungsverzögerung
Seelischer Druck
Zu wenig Zuwendung der Eltern
Überforderung der Kinder durch das kulturelle System z.B. Leistungsdruck, Stress, Hektik, Fernsehen, zunehmender Verkehr
J. Ayres hat für die SI-Störung eine spezielle neurophysiologische Methode entwickelt, die sensorische integrative Therapie. Dabei wird mittels einer genauen Befundung festgestellt, in welchen Sinnessystem das Kind Schwächen aber auch Stärken hat, um so eine optimale Behandlung anzustreben. Ziel der Therapie ist die Förderung der Wahrnehmung durch die Selbsterfahrung des Kindes.

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Matthias Mazzei
Inhaber & Gründer
Matthias Mazzei ist Gründer von MOTIVO Ergotherapie und staatlich anerkannter Ergotherapeut, Bobath-Therapeut, ADHS Trainer nach Lauth und Schlottke, MKT Trainer, zertifizierter Fachtherapeut für Fein- und Graphomotorik nach Kisch und Pauli (RAVEK), zertifiziert im Neurofeedback nach Othmer-Methode, SI-Therapeut, Hörwahrnehmungstrainer nach dem Audiva-Konzept und zertifizierter Lerntherapeut. Sein Know-how gibt er in regelmäßigen Fortbildungen an andere Therapeuten weiter.